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Presse-Spiegel

Seite 2

Neue Presse / HAZ / Stadt-Anzeiger West vom 08.02.2007

In Linden gab es früher etliche Tiertränken.
Löwenkopf spendet Wasser

Von Gerda Valentin

Die Konstruktion ist wohl durchdacht: Unten ist das Wasser für Hunde, in der Mitte für Pferde und hoch oben für Vögel. Diese Nachbildung eines gusseisernen Brunnens steht seit 1982 vor der Erlöserkirche in Linden-Süd. Michael Jürging und Manfred Wassmann stießen vor kurzem auf diese Tiertränke – und auf gleichartige Brunnen, die sich früher an vielen Plätzen Hannovers befanden. Für die Aktion „Auf Entdeckertour in Linden-Limmer" sind die beiden Freiberufler weiter auf Spurensuche. Wie berichtet, bereiten sie ein groß angelegtes Geschichtsprojekt für den Stadtbezirk vor; dazu gehört unter anderem ein Sammelalbum, das die örtlichen Geschäftsleute anbieten wollen. „Nach unseren Recherchen müssen in Hannover und Linden mindestens 17 Brunnen des gleichen Typs gestanden haben", berichtet Jürging. Aufgestellt wurden sie um 1900 auf Initiative des Tierschutzvereins, zu einer Zeit, als es noch viele durstige Wagenpferde gab. Hersteller der Tierbrunnen war die Aerzener Maschinenfabrik Adolph Meyer. Die Wasserstelle zeugt von Liebe zum Detail: Knapp über dem Erdboden zum Beispiel sind sogar einige Dackelköpfe zu entdecken. Das Wasser für die Pferde jedoch trat aus den kleinen Löwenköpfen in der Mitte der Brunnensäule aus und sprudelte von dort in den bauchigen Trog. „An einer Kette in Höhe der Löwenköpfe hing außerdem ein Becher", erzählt Jürgen. So konnten auch Menschen auf hygienische Weise ihren Durst stillen.

Karikatur Einer dieser Brunnen hat offenbar nicht weit von der Erlöserkirche an der Ecke von Ricklinger Straße und Auestraße gestanden. Im Historischen Museum Hannover fand sich ein Cartoon, mit dem sich ein Zeichner namens Rodewald 1980 "die gute alte Zeit" vorstellte: Ein Pferdefuhrwerk hält genau auf den Straßenbahnschienen der Linie 7, die sich gerade der Auestraße nähert. Das Schimpfen des Schaffners hilft nichts – der Bauer lässt seine „Liese" in Ruhe aus einem der Tierbrunnen saufen. Weitere Brunnen gab es vor dem alten Lindener Postamt und am Schwarzen Bären. Dort soll ein solches Exemplar noch bis Anfang der siebziger Jahre gestanden haben. val

HAZ / Neue Presse

Hannoversches Wochenblatt vom 08.04.2007

Hannoversches Wochenblatt vom 08.04.2007

Neue Presse / HAZ / Stadt-Anzeiger West vom 08.02.2007

Stadtteile kommen ins Album

Von Michael Zgoll

Ricklinger Straße

"Auf Entdeckertour in Linden-Limmer" – die Initiatoren der Kampagne zur Lokalgeschichte stellen dem Bezirksrat ihre neuesten Ideen vor.

Im Spätsommer dieses Jahres werden Menschen mit Sammelleidenschaft im Westen der Stadt auf ihre Kosten kommen: Dann wollen die Initiatoren der Stadtteil-Kampagne Ricklinger Straße „Auf Entdeckertour in Linden-Limmer“ gemeinsam mit dem Wirtschaftsforum Linden ein Album mit Fotos herausbringen, das jeweils ein historisches Motiv aus dem Stadtbezirk und das dazugehörige aktuelle Bild zeigt.
Doch werden etliche Fotos fehlen – die bekommt man nur als Bonus beim Einkauf in bestimmten Geschäften aus Linden-Limmer. "Das Sammelalbum soll etwa 50 bis 60 Bildmotive beinhalten", erläuterte Landschaftsplaner Manfred Wassmann, der die Kampagne gemeinsam mit seinem ehemaligen Studienkollegen Michael Jürging entwickelt hat (der Stadt-Anzeiger berichtete). In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Linden-Limmer präsentierten die beiden Initiatoren ihr Projekt und warben um Zustimmung.
Das Thema „Sammelalbum“ liegt bereits in den Händen einer Arbeitsgruppe, an der der Verein „Lebendiges Linden“ und das Wirtschaftsforum maßgeblich beteiligt sind. An der Integrierten Gesamtschule (IGS) Linden werden sich Schüler aus dem elften Jahrgang nach Auskunft von Jürging fächerübergreifend mit dem Thema Stadtteil-Geschichte beschäftigen, und im Frühjahr sollen etliche Erzählcafés spannende Geschichten aus der lokalen Historie zutage fördern. Die Arbeiterwohlfahrt bereitet schon zwei Erzähl-Runden vor, mit im Boot sind auch die St.-Martins-Kirche aus Linden-Mitte und die Erlöser-Gemeinde aus Linden-Süd. Eine Ausstellung, die die Ergebnisse aller Teilprojekte zeigt, ist ebenfalls angedacht; im Jahre 2008 planen Wassmann und Jürging eine Abschlussveranstaltung.
Die Kosten für das Sammelalbum will das Wirtschaftsforum aufbringen, um das Schulprojekt kümmert sich die IGS. "Jenseits dieser beiden Vorhaben rechnen wir für das Jahr 2007 mit Kosten in Höhe von 42 000 Euro", erklärte Wassmann auf Anfrage des Stadt-Anzeigers. Ein Drittel davon wolle man mit Eigenleistungen erbringen, ansonsten liefen Förderanträge bei der Region, bei der Stadt sowie verschiedenen Stiftungen. Auf Nachfragen von Bezirksratsmitgliedern, ob das Ganze für die Initiatoren eher Hobby oder Geschäftsidee sei, meinte Jürging: "Wir werden dabei nicht groß verdienen, aber wir wollen unsere Ausgaben schon erstattet bekommen."
Wassmann versprach den Politikern, dem Wunsch nach einer intensiven Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen und historisch oientierten Projekten aus dem Stadtbezirk nachkommen zu wollen: "Das ist auch deshalb sinnvoll, weil eine Bündelung von Gruppen, wie es sie früher im Freizeitheim Linden gegeben hat, nach unseren Beobachtungen ein wenig verlorengegangen ist."

HAZ / Neue Presse

Hannoversches Wochenblatt vom 07.02.2007

Hannoversches Wochenblatt vom 07.02.2007

Lindenspiegel Februar 2007

Lindenspiegel Februar 2007

HAZ / Stadt-Anzeiger West vom 11.01.2007

Baustelle mit Geschichte

Noch in diesem Jahr sollen die vorbereitenden Leitungsarbeiten beginnen, ab Frühjahr 2008 will die Stadt die Benno-Ohnesorg-Brücke verbreitern, um die Ihme zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in ein breiteres Bett zu verfrachten. Dann sind knapp 100 Jahre seit dem letzten großen Brücken-Umbau an der Nahtstelle von Calenberger Neustadt und Linden vergangen; die Postkarte (Bild rechts) aus dem Jahr 1912 zeigt die Streckenführung der alten Brücke rechter Hand und eine Behelfsbrücke zu Linken. Das Eckhaus im Hintergrund, an der Gabelung von Humboldtstraße und Gustav-Bratke-Allee, sieht heute noch fast genauso aus wie zwei Weltkriege zuvor; schemenhaft lassen sich in der linken Bildhälfte auch Kreuzkirche, Neustädter Kirche und Marktkirche erkennen. Die Postkarte stammt aus der Sammlung der jüngst verstorbenen Lindenerin Ilse Popp und schlummerte im Fundus der St.-Martins-Kirche.
Auf das historische Motiv gestoßen waren jüngst Michael Jürging und Manfred Wassmann, die seit einigen Monaten an dem Geschichtsprojekt „Auf Entdeckertour in Linden-Limmer“ arbeiten und auch das aktuelle Vergleichsfoto gemacht haben. Im Jahre 1912 rumpelten die alten Straßenbahnen im Schneckentempo über die Behelfsbrücke; ob die Stadtbahnen an dieser Flußquerung 100 Jahre später zum Stehen kommen werden, weil sie eine neue Haltestelle „Schwarzer Bär“ dazu zwingt, steht noch in den Sternen der Kommunalpolitik. Immerhin wird die neue Brückenkonstruktion so angelegt sein, dass hier mit vergleichsweise geringem Aufwand Hochbahnsteige installiert werden könnten. miz

Linden-Limmer / Bezirksrat
Geschichts-Projekt wird vorgestellt

In der nächsten Sitzung des Bezirksrats Linden-Limmer wollen der Diplom-Ingenieur Michael Jürging und der Landschaftsplaner Manfred Wassmann ihr Projekt „Auf Entdeckertour in Linden-Limmer“ vorstellen. Die beiden Freiberufler tragen schon seit Monaten historische Fotos aus den Stadtteilen zusammen – auch um im Vergleich von Alt und Neu Gespräche zwischen den Generationen in Gang zu bringen. Auf der Tagesordnung des Stadtteil-Gremiums steht weiterhin eine Vorlage der Verwaltung, die eine Öffnung der Geschäfte rund um den Lindener Markt an dem Sonntag im März oder April erlauben soll, an dem am Lindener Berg das Scillablüten-Fest gefeiert wird. Ferner steht ein Antrag der CDU zur Säuberung der Gleisanlagen zwischen Konkordiastraße und Bardowicker Straße zur Abstimmung; die Stadtwerke sollen diesen Bereich besser pflegen und damit verhindern, dass die Böschungen als wilde Müllkippen missbraucht werden. Die Bezirksratssitzung beginnt am Mittwoch, 17. Januar, um 19 Uhr im Freizeitheim Linden in der Windheimstraße 4; gegen 19.30 Uhr ist eine Einwohnerfragestunde vorgesehen. miz


Hannoversches Wochenblatt vom 10.01.2007

Hannoversches Wochenblatt vom 10.01.2007

Hannoversches Wochenblatt vom 20.12.2006

Hannoversches Wochenblatt vom 20.12.2006

Hannoversches Wochenblatt vom 22.11.2006

Hannoversches Wochenblatt vom 22.11.2006

Neue Presse / HAZ / Stadt-Anzeiger West vom 2.11.2006

Ein Berg erstrahlt in neuem Licht

Rätselfoto vom Lindener Berg

In der Mitte zwischen den beiden langen Mauern verläuft die Badenstedter Straße, dahinter auf der Kuppe des Lindener Berges sind unter anderem der Wasserhochbehälter und die Villa Osmers zu erkennen. Diese seltene Ansicht ist auf einer Postkarte aus dem Jahre 1912 festgehalten und stammt aus dem Fundus der St. Martinsgemeinde. Für die Kampagne "Auf Entdeckertour in Linden-Limmer" wurde sie jetzt an Michael Jürging und Manfred Wassmann ausgeliehen. Wie berichtet bereiten die beiden Freiberufler ein groß angelegtes Geschichtsprojekt vor, zu dem auch ein Sammelalbum zählt, das die Lindener Geschäftsleute anbieten wollen. "Wir haben inzwischen schon einiges an Bildmaterial bekommen", sagt Jürging. Darunter ist bislang kaum Bekanntes, zum Beispiel ein Foto von einer Feier des MTV Linden in den zwanziger Jahren. Auch auf der Postkarte vom Lindener Berg gibt es vieles zu entdecken: Könnte es sich bei dem Gebäude ganz unten rechts vielleicht um die Egestorffsche Ultramarinfabrik handeln, die ihren Standort nahe der heutigen Billungstraße hatte? Wer ebenfalls ein interessantes Bild ausleihen möchte, kann sich unter Telefon 3 38 95 33 (tagsüber) oder 44 85 13 (abends) an Michael Jürging oder unter 2 13 54 30 an Manfred Wassmann wenden. val

HAZ / Neue Presse

Neue Presse / HAZ / Stadt-Anzeiger West vom 5.10.2006

Historische Fotos weisen in die Zukunft

Von Gerda Valentin
Wirtschaft, Bildung und Kultur sollen in Linden und Limmer besser miteinander verbunden werden. Dieses Ziel haben sich zumindest der Diplom-Ingenieur Michael Jürging und der Landschaftsplaner Manfred Wassmann gesetzt, die jetzt für die beiden Stadtteile eine Kampagne ausgearbeitet haben. "Auf Entdeckertour in Linden-Limmer" heißt das groß angelegte Geschichtsprojekt der beiden Freiberufler. Das Wirtschaftsforum "Lebendiges Linden" wurde dazu bereits ins Boot geholt, und auch die Integrierte Gesamtschule (IGS) Linden zieht mit.
Wesentlicher Bestandteil der Entdeckertour sind Fotos, die jeweils eine Szene aus dem Gestern zeigen – verglichen mit einem zweiten Bild, auf dem an der gleichen Stelle die heutige Situation fotografiert wurde. "Daraus kann ein Interesse für Geschichte erwachsen, das verschiedene Kreise im Stadtteil zusammenbringt", erläutert Jürging. Die Geschäftsleute des Forums "Lebendiges Linden" zum Beispiel wollen damit neugierig auf das Einkaufen im Stadtteil machen. "Unsere Idee ist ein Bonussystem, bei dem sich aus vielen Vergleichsbildern ein Sammelalbum zusammenstellen lässt", sagt Gisbert Fuchs, Vorstandsmitglied der Hannoverschen Volksbank und des Vereins "Lebendiges Linden."
Von ganz anderer Bedeutung könnte das Geschichtsprojekt für Schulen sein. So ist in den zwölften und 13. Klassen inzwischen ein so genanntes Seminarfach vorgeschrieben, in dem die Schüler fächerübergreifendes Arbeiten an Projekten sowie Präsentationstechniken erlernen. "Ich will den Jugendlichen nichts vorwegnehmen", sagt Walther Engel, Leiter der Oberstufe an der IGS Linden. "Aber für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Lindener Geschichte haben wir eine gute Ausgangslage." Engel denkt dabei an die Historie der St. Martins-Kirche oder Forschungen zu den verschiedenen Baustilen in Linden. Sehr wichtig für die neue Stadtteilkampagne in Linden-Limmer sind jedoch auch die Erinnerungen von Zeitzeugen. In Freizeitheim, Kirchengemeinden, Vereinen und an vielen anderen Orten sollen sich ältere Lindener und Limmeraner treffen, um in "ErzählCafés" die Erinnerungen an früher wach werden zu lassen. "Vielleicht kommen auf diesem Weg auch Alt und Jung miteinander ins Gespräch", hofft Jürging. Damit die Entdeckertour beginnen kann, suchen die beiden Initiatoren jetzt viele alte Fotos aus Linden und Limmer – und damit Anwohner, die bereit sind, ihre Bilder für diesen Zweck auszuleihen. Wer helfen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 3 38 95 33 (tagsüber) oder 44 85 13 (abends) an Michael Jürging oder unter Telefon 2 13 54 30 an Manfred Wassmann zu wenden. Dafür soll es auch eine kleine Belohnung geben: Unter den Leihgebern werden eine Flasche Sekt und fünf Fläschchen Piccolo verlost.

HAZ / Neue Presse

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